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Web 2.0
Ein Begriff geistert durch die Medien – inzwischen sogar so
aufdringlich, dass man ihn fast mit bloßen Händen greifen kann: Web
2.0. Was steckt da eigentlich dahinter?
Keine Bange, Web 2.0 ist keine neue und schon gar keine
spezielle Technik, die Ihre aktuelle Website zum alten Eisen
erklärt. Web 2.0 bezeichnet vielmehr einen Trend – weg vom
rein präsentierenden, informierenden und verkaufenden
Internet, hin zum „Mitmachnetz“. Das bedeutet
konkret, dass Inhalte nicht mehr nur von Unternehmen und
Medien erstellt und verbreitet werden, sondern auch von
unabhängigen Personen, die sich untereinander vernetzen.
Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs, Bild- und
Videoportale und Tauschbörsen.
Wikis sind Webseiten, die von den Benutzern nicht nur
gelesen, sondern auch online geändert oder inhaltlich
ergänzt werden können. Das mit Sicherheit prominenteste Wiki
ist Wikipedia, die freie Enzyklopädie im Internet.
Weblogs (Wortmix aus Web und Logbuch) sind öffentlich
einsehbare Tagebücher oder befassen sich mit spezifischen
Themen, zu denen jeder Besucher seine persönliche Meinung
äußern bzw. niederschreiben kann. Das Schreiben in einem
Blog wird als bloggen bezeichnet.
Bild- und Videoportale bieten den Benutzern die
Möglichkeit (meist selbst produzierte) Fotos und Filmchen
ins Netz zu stellen. Bekanntestes Beispiel ist
www.youtube.com. Auf den ersten Blick scheint es, als
wären diese Freizeit- und Spaß-Portale für Unternehmen eher
uninteressant. Weit gefehlt! Insbesondere in diesen steckt
völlig neues Potenzial für das Marketing, vor allem für die
Kundenbindung.
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